Kopfhörer für Handys

10:09 am Allgemein

Wer öfter auf Reisen ist, der möchte auch nicht auf seine Musik verzichten. Im Bus kann man kaum umherblicken, ohne andere Fahrgäste mit Kopfhörern im Ohr zu erwischen. Der MP3-Player hat seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts einen Siegeszug in der Außenraumunterhaltung angetreten, findet sich heutzutage aber immer seltener. Und auch die große Blütezeit der Walkmen oder Diskmen ist schon seit ein paar Jahren vorbei und statt dessen wurzeln die Kopfhörer in anderen elektrischen Multimediageräten und zwar: Handys.

Die Qualität des Handys entscheidet

Die Speicherkapazität der Handys hat sich über die letzten Jahre immer weiter ausgebaut, so dass auf vielen Geräten neben Musik, Daten und Apps auch problemlos Filme und große Datenpakete gespeichert werden könnten. Ja ganze Diskographien sind heute problemlos auf einem Handy unterzubringen. Nun ist Speicherkapazität allein aber nicht entscheidend für die Qualität des Hörerlebnisses. Maßgeblich liegt die Entscheidung für ein Handy, das auch Musik spielen soll, an der Qualität des Klangs. Diese kann man am besten noch persönlich determinieren. Die Klangqualität liegt, bekannt vom PC, vor allem in der Wahl des Formats und des Kopfhörers. MP3 ist nicht das einzige Format für hervorragende Hörerlebnisse, sondern auch andere Formate wie WMA oder OGG existieren und haben sich auf dem Markt einen guten Ruf erkämpft. Einige dieser Formate weisen eine bessere Qualität und eine höhere Beatrate (bpm) auf als andere. Wenn das Handy also mehrere Formate abspielen kann, ist dies als Pluspunkt zu sehen. Wenn man ein Handy kaufen will, sollte man also auf die Kompatibilität mit den verschiedenen Formaten achten. Vorreiter sind dabei natürlich die Smartphones, die mittlerweile schon als kleine Tablet-PCs fungieren. Bei einem Smartphone wie beispielsweise dem Nokia Smartphone e7, kann man davon ausgehen, dass sehr viele Formate spielbar sind. Natürlich muss auch auf die Qualität der Lautsprecher geachtet werden. Ein Handy wird aber nur selten als „Beatbox“ benutzt, weshalb auch gute Kopfhörer vonnöten sind.

Die Verbindung zum Ohr

Gerade Smartphones werden schon mit entsprechenden Kopfhörern ausgeliefert und diese Kopfhörer sind wiederum jeweils auf das entsprechende Smartphone zugeschnitten. Aber auch Dritthersteller tummeln sich auf diesem Markt, weshalb ein Vergleich niemals schaden kann. Bei den meisten Handys fungiert der Mini-USB-Port als Schnittstelle, was von den Herstellern genutzt wird. Aber auch bei älteren Modellen mit traditionellen Anschlüssen lohnt sich der Vergleich. Da es hierbei eine gewisse Fülle an Anbietern gibt, sollte man sich auf entsprechenden Verbraucherseiten über die Qualität der Kopfhörer informieren. Sehr lohnenswert sind auch In-Ear-Kopfhörer, die vom Hörerlebnis in etwa mit den geschlossenen Kopfhörern (auch wegen ihres Aussehens scherzhaft “Micky Mäuse” genannt) vergleichbar sind. Da sie direkt in das Ohr gesteckt werden, geben sie auch nicht so viel Lärm an die Umwelt ab, wie dies bei schlechter isolierten Kopfhörern der Fall sein kann.

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